Geburt

09.12.1999: Am vormittag geht es langsam los mit den Schmerzen ,es zieht ziemlich im Rücken, ich lasse meine Mutter ud meinen Freund anrufen, damit Sie sich auf den weg von Krefeld nach Köln machen...Von Stunde zu Stunde wird der Schmerz größer, in der zwischenzeit sind die beiden endlich da und langsam bekomme Ich ein bisschen Angst, die Hebamme meint das ich so langsam in den Kreissaal gebracht werden sollte...Da unten angekommen ist mir übel und Ich übergebe mich nur noch, Ich weine habe Schmerzen und riesigen Durst aber Ich bekomme nur einen Waschlappen zum Lippen befeuchten, Die Hebamme die Dienst hatte war sehr unfreundlich und hatte keinerlei Verständnis für meine Situation,sie sagte ich solle mich nicht so anstellen!Das reicht dachte Ich mir und bin ziemlich mit Ihr aneinander geraten so das meine Mutte mich zügeln mußte, diese Frau hat Ihren Beruf ziemlich verfehlt! Naja,Gott sei dank war noch ein Schichtwechsel und die Hebamme die danach kam war sehr nett und hat sich gut um mich gekümmert und mir in meiner Situation beigestanden!

Die Schmerzen wurden heftiger und Ich übergebe mich am laufendem Band, der Druck wird immer größer und Ich werde ins Nebenzimmer gebracht, mein damaliger Freund und Vater der kleinen verließ das Zimmer denn er wollte nicht bei der Geburt dabei sein, aber meine Mutter war die ganze Zeit an meiner Seite! Ich weinte und schrie vor Schmerzen und der Druck wurde immer größer es war fast unerträglich, die Hebamme sagte nicht drücken und verließ das Zimmer um den Arzt zu hohlen...Mein damaliger Freund kam wieder ins Zimmer und hiehlt meine Hand er konnte nicht hören wie Ich leide und wollte nun doch bei mir sein! Die Hebamme und der Arzt kamen wieder rein aber der Druck war so groß das Ich presse und die kleine kam,sie viel aufs Bett und Ich schrie und schrie nur noch nach meinem Baby, ich wusste das sie nicht lebt aber ich wollte es in dieser Situation nicht wahrhaben, mein Freund ging raus, denn er wollte oder konnte die kleine nicht sehen, meine Mutter brach zusammen und Ich war nur noch wie in Trance...!

Die Hebamme frug mich ob Ich meine Tochter sehen möchte und Ich antwortete zögernd mit"Ja"... sie machte sie sauber und wickelte sie in ein Tuch und kam mit Ihr zu mir ans Bett, die Tränen liefen nur noch über mein Gesicht, sie war so wunderschön, so klein, so winzige Hände mit kleinen dünnen Fingern, die Hebamme frug ob Ich sie auch mal halten möchte aber leider traute ich mich damals nicht, denn Ich hatte Angst sie nicht mehr hergeben zu wollen, also schaute ich sie mir nur genau an und dieses hübsche kleine Wesen werde ich mein Leben lang vor Augen behalten und niemals vergessen...! Dann mußte Ich sie gehen lassen und mir wurden noch sämtliche Fragen gestellt, wie z.b. ob ich sie beerdigen möchte oder ob sie anonym beerdigt werden soll, ich habe mich damals leider für die zweite Frage entschieden ,was Ich heute bereue, denn Ich hätte gerne einen Ort wo Ich Ihr ganz nah sein könnte! Aber trotzdem auch nach 9 Jahren denke Ich täglich an meine kleine Joan  und frage mich oft wie sie sich wohl entwickelt hätte, das einzige was Ich von Ihr habe sind der Mutterpass und drei Bilder von Ihr und diese Sachen werde Ich mein Leben lang in Ehren halten, denn Sie ist meine Tochter und wird es auch immer bleiben, auch wenn sie hier auf Erden nicht bei mir Leben durfte sondern in den Himmel zog um mit anderen Sternenkindern zu sein...!   

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